Grêmio
Grêmio
Grêmio Logo Grêmio Porto Riesbach Grêmio
Grêmio Logo Grêmio Porto Riesbach Grêmio
Grêmio
Logo Grêmio Porto Riesbach Grêmio Home Klub Team Statistik Fotos Grêmio
logo Grande Zurigo 15.12.2017 13:03 UhrGrêmio
Grêmio
Grêmio
zurück -->     
Grêmio Bang Bang Rock'n'Roll
Linie
Grêmio: Goldie; Marc, Roemsi, Manu Lopez, Nik; Pietro, Luki; Bums

Herausragend: Göli Golta (von den zwei Weitschüssen mal abgesehen). Das Frisi des Spielführers. Der von oben verordnete Sponsoren-Werbespot des Dschitti.

Bemerkungen: Maessimaessi Rotor für die Halli-Durchführung!!!

Saisonauftakt in Schlieren - und wie immer gab es vor dem ersten Kick des neuen Jahres ein paar Schicksalsfragen zu beantworten: Hatte Luki "Wo ein Will Smith ist, ist auch ein Weg" Imbach seine zweimonatige "Pfeiffer at the gates of dawn"-Phase überstanden? Würde sich die Sektion "Litering statt Littering" auf die "Noch brennt Licht, aber es ist niemand mehr zuhause"-Abschussrampe begeben? In welchem Spiel würde M.Lo den Ratschlag des Hammermanns - "Ich glaube mir müend jetzt es chliises Päuseli iischalte" ? Folge leisten? Und: Wer hat eigentlich den Bums?

Als erste kam dann aber eine Frage auf, die wir schon in der Vergangenheit ausreichend beantwortet hatten: Was ist ein Fehlstart? Die Grêmio-Gingger hatten gerade mal die schöne Spielführerbinde des gegnerischen Captains bestaunt, da hiess es schon 3:0 für die Bunte Liga Berlin. Geschmeidiger One-Touch-Fussball, wilde Frisis, Bein-Tattoos, lautstarke Fans - optisch blieben wir gegen die Berliner auch in der Folge hoffnungslos unterlegen. Der Dschitti setzte deshalb vor dem zweiten Spiel seinen traurigen Tunnelblick auf. Er reflektierte die Niederlage mit trübem Gestus, tristem Vokabular und präsentierte eine taktische Änderung, wie sie nur einem ausgebufften Trainerfuxx in den Sinn kommt: Fortan spielte er als einzige Spitze. Sein Entscheid stiess bei den Ungläubigen nur bedingt auf Verständnis ("Sächstliga-Pussy galore!"), gleichwohl gewann Grêmio gegen SchwarzRot 8000 locker 4:1.

Im dritten Spiel kam es zum wegweisenden Duell gegen Titelverteidiger Rotor. Da der Veranstalter und spätere Turniersieger (?) zwischenzeitlich die Berliner besiegt hatte, musste Grêmio das Spiel gewinnen, um die Zwischenrunde zu erreichen. Hätte Nik eine Minute vor Schluss nöd gschobe sondern tunneret, wäre das allenfalls auch gelungen. Immerhin ist dem Broesi zu Gute zu halten, dass er für einmal die Abzweigung Richtung Tor vor der Grundlinie fand. Die Partie endete so mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden. "Wir waren wegen der ganzen Organisiererei müde und haben deshalb nicht zu unserem gewohnten Spiel gefunden, begründete ein Rotor-Spieler den unerwarteten Punktverlust. "Aber ihr kennt das ja aus den Vorjahren." Gar nicht wahr! "Ob müde oder nicht: Wir spielen eigentlich immer gleich schlecht", meinte Jonas zu recht. Da es Gerüchten zufolge im letzten Spiel gegen Schachtjor noch zu nem Sieg reichte ? den entscheidenden Treffer zwei Sekunden vor Schluss hatte ausser dem Torschützen glaubs kein Grêmischt gesehen ? klassierten wir uns auf dem dritten Gruppenplatz. Fazit: Ehrenvoll ausgeschieden! Schuld war wie immer nur der Bossa Nova!

Als sich die ersten Grêmischten bereits verabschiedet hatten, tauchte mit Domingo Tüüfeli tatsächlich noch ein "Fan" auf. So sehr wir uns über sein Erscheinen auch freuten: Wenn selbst die eigenen Leute unsere Spiele nicht mehr sehen wollen, wer dann? Bevor wir unbarmherzig durchs Land touren und unseren Liga-Konkurrenten wieder die Stadien leer machen, sollte die Grêmio-Teppichetage mal was tun. Werbeslogans ("Wir bieten den Kick für ihren Event") und dufte Package für Vips & Vasallen kreieren zum Beispiel. Spätestens dann, wenn die Grêmio-Ersatzspieler im Rahmen der "Viel Rauch um nichts"-Kampagne den anwesenden Fans zu Beginn jeder Halbzeit lecker Erdöfen bauen, wird auch ein Grêmio-Spiel zu einem Pflichttermin - und selbst der drögste Alternativliga-Kick zu einem rauschaften Fussball-Erlebnis. Echt knorke, wa?
Grêmio
zurück -->     
Grêmio
Grêmio
Grêmio
Grêmio