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logo Grande Zurigo 25.11.2017 10:48 UhrGrêmio
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Grêmio SPIELBERICHT - Ligaspiel:
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Grêmio - Dynamo Röntgen 1:4

Alles ist anders, alles ist gut! Der FCZ ist nach 25 Jahren wieder Schweizer Meister und Grêmio Porto Riesbach verliert plötzlich gegen Aussenseiter wie Dynamo Röntgen.

Grêmio: Goldie; Francois, Mark, Manu, Gian, Schwäsinho; Nik, Jonas, Florent, Roemsi, Andi, Butch; Sämi, Renan, Habel-Fige

Tore: 0:1 (20.), 0:2 (30.), 0:3 (38.), 1:3 Renan (Penalty/67.), 1:4 (75.)

Herausragend: Die 93. Minute im Joggeli und all die vielen schönen Momente danach. Die stattliche Grêmio-Fraktion an der Finalissima. Der taubstumme FCB-Fan am Aeschenplatz, der sich mehrmals in die Schnürüz faustete, um zu zeigen, welch vollkrasses Schicksal uns im Stadion droht. Der Grund für Schlumpfs Absenz (Beam me ä bissle up Sutter Scotty, this world sucks!)

Bemerkungen: "De Manu gseht ja uus wie de Filipescu uusgseh würd, wänner eimal z'warm gwäsche worde wär." Comeback von Renan (Das von oben verordnete Sonntagsspielverbot wurde aufgehoben. Muito obrigado!). Der übermässige Kokosmilchkonsum an der Praia hat bei M.Lo offenbar komische Fantasien hervorgerufen (Bevor du irgendwelchen Grenzdebilen die Töggeli in die Hirnrinde drückst, solltest du dir besser mal zur Abkühlung in die eigene Brustwarze springen!)

Der Kader, mit dem der CT Dynamo Röntgen besiegen wollte, war wie er selbst: mutig, laufstark, und mehr oder minder erfolgreich. Jaja, tänk scho - zumindest 20 Minuten lang. Angeführt von unserer Braso-Fraktion frönte Grêmio zu Beginn dem Jogo bonito und arbeitete sich genügend Chancen für mindestens zwei Tore heraus. Renan tanzte bereits nach zwei Minuten den Hotz mit seinen Gegenspielern (ein Zitteraal beim Liebesspiel sieht wohl auch nicht anders aus), verzog dann aber aus aussichtsreicher Poropopoooosition. Und Gian scheiterte kurz darauf aus fünf Metern am glänzend reagierenden Röntgen-Kipper Pekka. Nachdem die Dynamos ob des anfänglichen Pseudobraso-Anriffswirbels fast ein wenig ins Staunen geraten waren, sorgten sie alsbald für klare Verhältnisse - unter gütiger Mithilfe von Grêmio versteht sich. Beim 0:1 hielt sich uns Kantonshüter beim Herauslaufen eisern an die Regel Nummer eins aus dem Leitfaden "So werde ich Doris Leuthard", die da lautet: "Lieber nichts, als etwas falsches sagen." Beim 0:2 reihte sich in der Defensive Fehler an Fehler. Und beim 0:3 hätte der Dynamo einfach nicht so scharf schüssen sollen (Zitat eines dem Schreiber bekannten Grêmischta: "Ich bin im Fall mit de Händ no dra gsi!" Interessant, das hat nun wirklich niemand bemerkt.)

Doch auch der Broesi und der Dschitti sorgten auf der Grêmio-Bank für Gelächter. Ersterer sah in einem Laufduell gegen einen, der früher ebenfalls mal schnell gewesen sein soll, Marcel Schelbert, sowas von alt aus. Und der CT musste nach seiner Einwechslung gleich von 0 auf 100 - na gut: sagen wir 15 km/h - beschleunigen, konnte die Pace aber trotz hektischer Armbewegungen nur etwa fünf Meter mitgehen, ehe er im Zweikampf strauchelte und ehrenvoll hinfiel. "Suuberi Weschte bhalte", nennt sich das im Fachjargon. "Suuberi Weschte" behielt Grêmio auch über weite Strecken in der zweiten Hälfte. Als Renan dann einen Penalty zum verdienten 1:3 verwandelte, keimte Hoffnung auf. Jonas sah jedoch kurz darauf seinen Kopfball aus drei Meter Entfernung vom abermals glänzend reagierenden Röntgen-Goalie pariert und so konnte man getrost zu Hugos Meisterbier am Hardhof-Kiosk übergehen.

Dort setzte sich ein Spieler der Grêmio Ausgabe 2020 in Szene: Leonardo zeigte eindrucksvoll auf, dass er nicht zu den Spassbremsen dieser Welt gehört, machte auf seinem Trotti den Popeye (sprich: Papai) und fuhr Olivia mit bitzli Karacho in den Rücken. Tränen hier, ein widerwillig gestammeltes "Disculpe" da. Aber nach einem gemeinsam gerauchten Erdloch sah die Welt schon wieder viel freundlicher aus. Fazit: Alles ist gut! Der FCZ ist besser!

# 3



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