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logo Grande Zurigo 15.12.2017 13:11 UhrGrêmio
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Grêmio SPIELBERICHT:
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GREMIO - Dynamo Röntgen 6:0

Grêmio: Goldie; Francois, Marc, Manu, Röne, Schlumpf; Nik, Römsi, Mario, Jonas, Erni; Felix, Renan, Pietro

Tore: Null. 1, 2, 3, 4, 5, 6.

Bem: Die aktuellen Wettquoten im Fall "Uns Torrat". Was schreibt Raphi G. als Nachfolger von Gottfried Keller  nächsten Mittwoch unter die Kantonsverfassung? Seinen Namen (1 :12); Grêmio – suscht gar nüt! (1:24) Das ontologisch vorhandene Bewerdenlassen ist vorgängige Freigabe des seienden auf seine innerumweltliche Zuhandenheit (gebt mir Krägg!)  (1:42); I’m on fiehr! (1:65) Gar nichts. Unser Bierdeckel-Berserker wird seiner Shredder-Pflicht nachkommen und sich auch nicht durch unmotiviert herumlungernde Wachmänner oder Kafe Elmars Chillout-Schwurbel von seiner Mission abhalten lassen (1:3).

Herausragend: Die Grêmio-Family am Spielfeldrand (Kinderkrippe Hardhof – emmer eine gote Soppe!); Ninas Knight Rider-Schuhe (Wott au!); Der eine oder andere Dynamo; Die auldvorderen Hauer der Dubliner Molly Malone Crew („For those about to rock we salute you: Küsst den Asphalt Schengener!“)

Im zweiten Saisonspiel fuhr Grêmio beim 0:6 gegen Rekordmeister Dynamo Röntgen die höchste Pflichtspielniederlage der Klubgeschichte ein. Und sowas will Campeão do Mundo werden? Tänk scho! Denn wie pflegt die Gruppo Sportivo Schafezeckeler zu sagen: Non mollare mai!


Che Guevara war ein Rebell, ein Kämpfer. Das will ich auch sein. Ich will den Schwachen helfen. Das ist im Fussball genauso, da muss man den schwachen Gegner auch aufbauen. Das ist so eine eigene Logik von mir, dazu will ich gar nicht viel sagen.“  Torsten Legat

Shakespeare hat „Hamlet“ mit 19 geschrieben und ich kenne Leute, die ein paar Jahre älter sind und bereits vor dem Spiel gegen Dynamo Röntgen drei Bälle ins Kläranlagenbecken zimmern. Kein Wunder sah Leonardo Rieder das Unheil schon vor dem Anpfiff kommen. Standhaft weigerte er sich seinen Papai und die anderen zehn Grêmio-Schergen alleine zu lassen mit diesen gfürchigen Mannen in hellblau. Der Spielverlauf strafte ihn Lügen: Grêmio konnte das 0:0 über die längste Zeit der ersten zehn Minuten halten. Respekt und sportliche Anerkennung! Als Goldie dann das erste Mal hinter sich greifen musste, wollten unsere Gschpürschmi-Haudegen beim Torschützen ganz  abseitige Positionen erkannt haben und gebärdeten sich dementsprechend. Der Schwarzarbeiter aus dem Aargau brachte sie aber mit einem seggen Pfiff zur Räson.

Grêmio kombinierte nach dem frühen Rückstand  ansehnlich und spielte sich mehrere gute Chancen heraus. Genutzt wurde freilich keine. „Wir können alle zur Verzweiflung bringen, am besten aber uns selbst.“  Wie wahr: Beim 0:2 fälschte ein Grêmischt den Ball unhaltbar ab. Und beim 0:3 bot der Kantonshüter „Abstimmungsvorlagen-Anschauungsunterricht der anderen Art: Im Zeitalter durchlässiger Strafraumgrenzen setzte er in seinem Hoheitsgebiet wild um sich fuchtelnd zu einer Schleierfahndung an – mit Erfolg. Der Ball, der böse Eindringling, verstrickte sich in seinem beziehungsweise unserem Netz.

Kurz vor der Pause hätte Pietro den Anschlusstreffer erzielen können. Dummerweise gehören die 2002 Grêmio-Gebote in rundes Schweinsleder gebunden nicht zu seiner bevorzugten Bettlektüre. Sonst wäre ihm vielleicht bekannt gewesen, dass "ein von einem Grêmista getretener Elfmeter zwangsläufig die Flugbahn einer Dümpelente aufweisen muss." Doch Pietro wollte es so richtig rocken lassen und den restlichen Grêmio-Biederburgern zeigen, wo Dö Röhr hockt. Immerhin wissen wir jetzt was es mit seinem Poesiealbum-Eintrag in der Primarschule - "Shoot for the moon, even if u miss, you will land among the stars" – auf sich hat. Keine Bange, Pie. Ziel erreicht: Sei grande! Vogliamo la tua vita spericolata (Bere del whisky al Rössli Bar und so…da chann de Vasco iipacke gäge)! Man non dimenticare: Torino è stata e restera GRANATA!

Kurzes Pausenfazit: Im dritten Spiel gegen Dynamo zum dritten Mal nen Elfmeter verschossen, 0:3 hinten. Konnte das noch was werden? Nee du. Erst ging’s zwar zehn Minuten in die eine Richtung, nach einem weiteren Treffer aber nur noch in die andere. Dynamo liess gekonnt den Ball laufen – beim Gegner war das ein wenig schwieriger (Gruss an die „Ich bin auch eine Slalomstange“-Fraktion) – und netzte noch zweimal ein. Letzlich fiel der Sieg des Rekordmeisters ein, zwei oder sieben Tore zu hoch aus. Aber was soll’s. Verdient war er alleweil und nach einem Glas weichen Chantré sah die Grêmio-Welt auch schon wieder viel geschmeidiger aus. In dem Sinn: We still believe, we still believe....

# 3

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