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logo Grande Zurigo 21.08.2017 17:40 UhrGrêmio
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Grêmio SPIELBERICHT:
Linie
GREMIO - Deportivo La Habana 0:2

35. min 0:1, 42. min 0:2.

Die Grêmisten konnten nicht mit den Exilkubanern. Dabei waren nicht mal alle so neben den Schuhen wie Manu.

Jonas hantierte schon eifrig mit seiner neuen Ballpumpe mit Druckanzeige, Butch hatte seine Steuererklärung schon Stunden zuvor ausgefüllt, und Raphi war bereits mit seinem roten Montreal Canadiens-Chäppli bestückt (es fiel ihm beim ersten Eingriff ins Spielgeschehen vom Kopf), als Manu mit seinem Roller wieder nach Hause fuhr, um seine Nockenschuhe zu holen.

Dabei war an diesem Sonntag kein Grêmist so früh dran wie Manu. Wie zwischen dem Öffnen seiner Sporttasche und der Erkenntnis der vergessenen Schuhe aber nahezu eine Stunde vergehen konnte, bleibt das Geheimnis unseres Vorstoppers. Vielleicht lags am Hardhof-Abwart, der Manu derb zusammenstauchte, als sich dieser im falschen Garderobentrakt tummelte.

Bei Anpfiff machten aber noch andere bei Grêmio einen Lätsch. Die brandneuen Trikots - zwar nicht wie gewünscht geliefert, nämlich mit dem Logo in der Achselhöhle statt auf der Brust - mussten mit der Innenseite nach Aussen getragen werden, weil Deportivo (als Gastklub) ebenfalls in blau aufspielte. Deren Materialwart kommt wohl auch nicht für den inzwischen bei Yverdon freigewordenen Posten in Frage.

Als Manu kurz vor Halbzeitpfiff wieder zum Grêmio-Conjunto stiess, sah er gerade noch, wie Marc den Depor-Stürmer mittels Innerbrienzer vom Torschuss abzuhalten versuchte. Vergebens: 0:1 zum Pausentee, der vor allem unserem Goalie nicht zu bekommen schien. Ebendieser hielt nämlich kurz nach Wiederbeginn den Ball in seinen Händen, rannte in altbekannter Manier zur Strafraumgrenze und warf das Leder im Stil eines missglückten Drei-Punkte-Wurfs im Kinderbasketball dem Gegenspieler vor die Füsse. Der liess sich nicht zweimal bitten und schoss aus 25 Metern ins verwaiste Grêmio-Tor.

Wer nun eine Aufholjagd Grêmios erwartete, wurde enttäuscht: Gerade mal ein paar Schüsse aufs Tor und zwei, drei hartnäckig vom mit entblösstem Oberkörper angetretenen Schiri verweigerte Penaltys. Immerhin liess sich der Unparteiische schliesslich noch aus seiner Lethargie reissen, als ihn Erni aufs Übelste beschimpfte. Er zeigte ihm einen weisses Papierli, was Erni (wohl zurecht) als Aufforderung verstand, das Spielfeld zu verlassen.
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