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logo Grande Zurigo 21.08.2017 17:34 UhrGrêmio
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Grêmio SPIELBERICHT:
Linie
GREMIO - Siam 7 - 4 n.P.

Gremio: Gol-Thai; Muggli, Rööney, Marc, Puffokles; Boskopp, Jonas, Luki, Nik, Butch; Pietro, Örni

Tore: 5. 0:1, 25. 0:2, 35. 1:2 Jonas, 45. 2:2 Nik, 55. Luki 3:2, 62. 3:3, 69. 3:4, 75. Luki 4:4

Penalties: 5:4 Erni, Boskopp verschiesst, 6:4 Pietro, 7:4 Buuuutch, Buuuutch, Buuuuutch!

Herausragend:
Luki (im letzten Spiel BoloBolo die Torjägerkrone entrissen und die Allstar-Nomination gerechtfertigt); Butch Eisterers Stehvermögen - 80 Minuten sind echt nicht übertrieben.

Bemerkungen:
Gratulation den Rotoren zum Titel! Wer unseren Pet-Pokal ein Jahr lang hegt und pflegt hat die Meisterschaft verdient.

Hurra, wir siegen noch! Im hinterletzten Säso-Spiel bezwang Grêmio den FC Siam 7:4 (4:4) nach Penalties. In der Schlussrangliste reichte es zu Platz 15.

11.47 zeigte die Uhr, als Butch zum goldenen Schuss ansetzte. Kaltes Blut pulsierte in seinen Venen. Zwei Schritte Anlauf, und das Runde fand den Weg ins Eckige. Tor, Sieg, Finale, Europameister! Dem Schützen blieb gerade noch Zeit sich seines angstschweissnassen Trikots zu entledigen, ehe der Grêmio-Mob auf ihn drauflief und ihn unter sich begrub. Nach dem ersten Freudentaumel machte Butch mit stolzgeschwellter – böse Zungen behaupten biergeblähter – Brust aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Das ist der grösste Augenblick meiner Sport-Karriere!“, bekannte er sichtlich aufgewühlt.  Soooo schön! Manch ein Grêmista musste ob der Worte dieses grossen Sportsmannes ein Tränli verdrücken.

Knapp eineinhalb Stunden zuvor hatte wenig auf ein finales Happy End hingedeutet: Puffokles lieferte sich bei der „One night in Bangkok“-Memorial-Trophy einen erbarmungslosen Zweikampf mit seinem Kissen und fand den Weg auf den Hardhof erst mit einstündiger Verspätung. Der andere Ussebilly, Manu „Ich bin auch ein Ottenbacher“ Lopez, hatte am Vorabend schiintsmeseits mal wieder dem portugiesischen Superbock-Bier zugesprochen. Anders lässt sich sein Aussetzer, der ihn 79 Minuten aussetzen liess, nicht erklären. @M.Lo: Höllenhunde auch, alter Zerrberus! Wer wiederholt zu spät kommt, den bestraft das Leben nun mal. Und: Wer nicht einlaufen will, muss fühlen! Oder ums mit Rudi Völler zu sagen: Da gibt es Höhepunkte und dann gibt’s noch höhere Höhepunkte.... Obrigado O Geopardo! Ohne dich wäre Grêmio nicht was es ist.

Auf 11 Spieler reduziert, tat bei den Einstellungen ein Feintuning not: von „Spiel des Jahres“ runter auf „kraftsparend“. Folglich hatte die Mehrheit der Grêmistas einen Aktionsradius, der demjenigen eines toten Baumes glich. Einzig Luki rannte, als ob es nie eine Südkurven-Nacht am Züri-Fäscht gegeben hätte. Zu allem läuferischen Übel kam hinzu, dass Jonas darauf bestand mit seinem neuen Roteiro-Ball zu spielen. Fazit: Diese Technokraten-Pille hält dem Vergleich mit der handgenähten, schwiinigen Blase sowas von nicht stand. Und überhaupt: Wo kommen wir hin, wenn die Kinderarbeiter von adidas‘ Gnaden während der Büetz auch noch zur Leimschnüffelei angehalten werden? Erklärung von Hänzi-Town - bitte übernehmen!

Zurück zum Spiel: „Bevor wir einmal „When it’s summer in Siam“ anstimmen konnten, lagen wir schon 0:2 im Hintertreffen. Die Goldbacher Kopfnicker im Verbund mit Ol‘ Dirty Lugas waren bis zu Minute 55 aber für die standesgemässe Wende besorgt. Auch Erni blieb ein Erfolgserlebnis nicht verwehrt: nach jahrelanger Suche auf alternativen Fussballplätzen fand er in der Gestalt von Siams Nummer 21 endlich seinen alten Sesamstrassen-Kumpel Bert wieder. Kein Wunder hatten sich die beiden Sportsfreunde sehr viel zu erzählen.

Was dem 3:2 folgte, gehört ins Kapitel „Not und Elend a gogo“. Die Nachwirkungen liessen nicht lange auf sich warten. Air Muggli biss bei Jimmyjumps EM-Final-Einlage vor Neid in die Stuhllehne; der Film „Bend it like Rööney“ liess einige Sun-Redaktoren in ihre Alpenhorns prusten und der Broesi ergatterte sich einen Finalplatz bei den Europameisterschaften im Luftloch schlagen. Doch alles vergeben und vergessen: Luki stellte nach der schönsten Kombination des Spiels – One touch-Football so lauft’s – auf 4:4 und im Penaltyschiessen lenkte Hypno-Goldie Kraft seines Blickes sämtliche Siam-Schüsse am Kasten vorbei. „Wer gewinnt, spielt modernen Fussball“, sagt Otto Rehagel. Ob das auch auf Grêmio zutrifft? Alte Garde oder Avantgarde – entscheidet selbst.

# 3

PS:  Hoch zu und her ging’s in der dritten Halbzeit: Nik „Boskopp“ Hallers Ankündigung,  er überlege sich einen Quereinstieg bei der FDP oder den Grün-Liberalen - Slogan: Gegen faule Äpfel; auch in der Politik – blieb nicht ohne Echo. R. G., Präsident des Komitees „Gegen Quereinstiege und Rückpässe“ kanzelte den verdutzten Thurgauer mit einem Verweis auf seine eigene Tellerwäscher-Karriere (Vom basisnahen Drecksarbeiter zum Kantonsrat) ab. Gipfeln tat die Novizen-Schelte im gehaltvollen Ausspruch: „Lern zerscht emal Züridütsch!“ Und wie lautete Herr Hallers Antwort? a) Lern du zerscht emal richtig kicke und uusrüehre! b) Wir sehen uns bei Filippo wieder. c) Jazz ist die Freiheit viele Formen zu haben. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir die Cede-Single „Über das Foifeck flüged Brähämä, die choge Brähämä“ des Liberalen Aufbaus featuring Chächel Möni & Commando Zigerschlitz.
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